Herzlich Willkommen auf dem Blog von Café Reiche!

Ihr könnt auf dieser Seite sehen, was es an Neuigkeiten im Kiez gibt und selber etwas berichten. [...]

Über Neuer Beitrag könnt Ihr Eure Erfahrungen mit den Menschen aus dem Viertel rund um die Reichenberger Straße teilen. Beiträge nach Themen listet zu verschiedenen Themenbereichen alle Beiträge auf. Ältere Beiträge listet alle Beiträge auf, unter anderem die, die inzwischen nicht mehr auf der Startseite zu finden sind.

05
Dezember
Ein Notar hatte keine Berechtigung zu kündigen.
Trotzdem liess er eine Familie zwangsräumen!
Eine Immobiliengesellschaft kassiert Miete, die zur Instandhaltung verpflichtet.
Trotzdem repariert sie seit Monaten die Heizung nicht!
Ein Bezirksamt schliesst einen Vertrag über Wohnrecht ab.
Trotzdem versucht es wenige Wochen später die Bewohner_innen zu räumen!

Brenning, Berlin Aspire, Die Grünen

So sollen Fakten geschaffen werden.

Es gibt viele Gründe sich gemeinsam zu wehren!

flyer kundgebung reichenbergerstr. 20141207

Kommt alle
zur Kundgebung am
Sonntag, den 7.12.2014 um 14 Uhr
Reichenbergerstrasse 73


Bringt Essen und wame Getränke mit!

 
 
03
Dezember
CDU-Justiziar Brenning geriert sich als Hausbesitzer, der er de facto nicht ist!
Das war die Aussage der Richterin am Landgericht Berlin, die heute darüber befand, daß die Kündigung der Wohnung in der Reichenbergerstr. 73 einer türkisch-polnischen Familie unzulässig war.

Notar Brenning sprach die Kündigung für eine Wohnung in der Reichenberger Strasse 73 aus, obwohl er dieses Haus überhaupt nicht besitzt. Und das, obwohl ihm dies das Amtsgericht Kreuzberg-Friedrichshain bereits in einem anderen Verfahren schriftlich mitgeteilt hatte.

Genau dieses hatte das selbe Amtsgericht nun in diesem Verfahren aber ignorieren wollen.
In Folge dessen verloren unsere Nachbar_innen ihre Wohnung und ihr Wohnumfeld.
Gerichtsvollzieherin Frau Susok ließ im Auftrag von Rechtsanwalt Brenning mit Gewalt eine Wohnung zwangsräumen, obwohl das Verfahren noch nicht abgeschlossen war und, wie nun vom Landgericht bestätigt, der stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der evangelischen Schulstiftung Brenning sich als Hausbesitzer ausgab, der er de facto nicht ist.
Die Polizei zeigte sich als willfähiger Helfer eines Burschenschaftlers Brenning und verhaftete zahlreiche Nachbar_innen, die sich auf einer Demonstration und Blockade solidarisch mit der betroffenen Familie zeigten. Dabei liess es sich die Polizei auch nicht nehmen eine Wohnung in der Nachbarschaft wegen angeblicher Störung der Abschlußundgebung zu stürmen und zerstören und dabei anwesende Nachbar_innen zu verletzen.
Die einzigen Störer waren, wie so oft, die Polizist_innen selbst.
Brennung, das Amtsgericht Kreuzberg-Friedrichshain, Gerichtsvollzieherin Susok und die Polizei haben in einem laufenden Verfahren Fakten geschaffen, die dem heutigen Urteil zu 100% widersprechen.

Hätten sich die blockierenden Nachbar_innen gegen die nun als illegal anzusehende
Zwangsräumung erfolgreich durchsetzen können, so wäre mit dem heutigen Urteil das
Verbleiben unserer Nachbar_innen in ihrer Wohnung und unserem Kiez rechtlich abgesichert
worden.

So haben unsere Nachbar_innen einen Miet-Prozeß gewonnen, aber die dazu gehörige Wohnung schon längst verloren.

Denn der erst im vergangenen Monat von der evangelischen Kirche wegen seines Engagements
ausgezeichnete vermeintliche Hausbesitzer hat die zwangsgeräumte Wohnung längst luxussanieren lassen und für mehr als den doppelten Preis neuvermietet.
Das Recht auf eine Rückkehr in ihre Wohnung hat die zwangsgeräumte Familie zwar mit dem
heutigen Urteil erlangt, aber nur unter der Voraussetzung, daß die Wohnung noch frei ist.

Das heutige Urteil zeigt, daß selbst gewonnene Prozeße letztlich gar nichts bewirken müssen, da die Vermieter_innen und Hauseigentümer einfach Fakten zu ihren Gunsten schaffen können.

Dieses Fakten schaffen zum Nachteil der Mieter_innnen, erleben wir Nachbar_innen im Reiche-Kiez gerade wieder. In der Reichenberger Str. 114 weigert sich der Hauseigentümer 'Berlin Aspire' einen seit 9 Monaten bekannten Schaden an der Hausheizung zu reparieren. Familien und Wohngemeinschaften müssen seit Tagen ohne Heizung und Warmwasser auskommen und frieren. Ziel ist das 'kalte Entmieten', denn schliesslich werden die Altbau-Mietwohnungen bereits seit Monaten als luxussanierte Eigentumswohnungen im Netz angeboten.

Die Richterin am Landgericht hat heute Recht gesprochen.
Für Gerechtigkeit müssen wir an anderen Orten selbst kämpfen!

Kommt zur Nachbarschaftskundgebung vor der
Reichenbergerstrasse 73
am Sonntag den 7.12. um 14 Uhr.
Bringt Essen und Getränke mit!

 
 
30
November
Am 03.12.2014 findet der Berufungsprozess der Familie A., die im März dieses Jahres auf Anlass des Hausbesitzers und der Hausbesitzerin Ernst und Marion Brenning zwangsgeräumt wurde, statt.
Die Familie A. wohnte in der Reichenberger Straße 73 und wurde aufgrund unterstellter Vorwürfe gekündigt. Die Familie verlor den Prozess vor dem Amtsgericht, legte aber Berufung beim Landgericht ein. Obwohl die Berufung zugelassen wurde, gibt die heutige Rechtsprechung Hausbesitzer_innen die Möglichkeit ihre Mieter_innen vor der Entscheidung in der nächsten Instanz trotz Sicherheitshinterlegung zwangszuräumen.
Dieses nutze die Familie Brenning sofort aus und ließ die Familie A. brutal räumen.

bilder der nachbar_innenblockade anlaesslich der zwangsraeumng der reichenbergerstr 73 2014

Viele Nachbar_innen zeigten sich solidarisch!
Die Polizei nahm bei und nach der Zwangsräumung viele Leute fest, einige Prozesse stehen noch an.

Kommt zahlreich und unterstützt die Familie A. bei diesem Termin!

Zeit: 03.12.2014, 10:45 Uhr
Ort: Landgericht Littenstraße 12-17, 10719 Berlin 3. Etage, Raum 3807

U-Bahn/S-Bahn Alexanderplatz

Und Ingrid!
Ingrid droht die Räumung, denn die Vermieter haben auf Eigenbedarf
geklagt. In der ersten Instanz hat Ingrid Recht bekommen. Die Vermieter
haben dagegen Berufung eingelegt. Nun gibt es einen zweiten Prozess.
Während dessen terrorisieren die Vermieter Ingrid mit weiteren fristlosen
Kündigungen. Ingrid ist 70 Jahre. Sie will ihre Wohnung nicht verlassen
und kämpft gegen die drohende Räumung. Eine neue Wohnung zu finden ist
derzeit in Berlin fast unmöglich.

Zeit: 03.12.2014 12:15
gleicher Ort

Der Prozesstag zeigt also mal wieder, dass die Gesetze vermieterfreundlich
sind. Dagegen setzen wir unsere Solidarität. Kommt zu den
Zwangsräumungsprozessen!

café reiche & Bündnis Zwangsräumung Verhindern

 
 
25
November
Am nächsten Samstag, den 29. November, gibt es ne
Soli-Party von den Menschen aus der Schule für die Menschen in der Schule
Es wird Geld für die refugees und deren Kampf gebraucht.

Kommt zahlreich ins 'Freies Neukölln', Pannierstr. 10, ab 20 Uhr

refugee-soli-fete

 
 
11
November
Wortbruch von Bezirk und Senat ist illegal!
You can't evict a movement!
& you can't evict the school!

12.11.14
9.30 - 11 Uhr
Möckernstraße 130


Am 12. November 2014 findet im Amstgericht Tempelhof-Kreuzberg um 10 Uhr die Gerichtsverhandlung über die geplante Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule.
Bewohner der Schule in der Ohlauerstraße haben erfolgreich im Eilverfahren gegen die geplante Räumung geklagt. Nun steht die Entscheidung im Hauptverfahren an.

Im Juli 2014 wurde ein Abkommen mit dem Bezirk geschlossen, welches das Wohnrecht der Menschen in der Schule sicherstellt. Es beinhaltet den Aufbau eines selbstverwalteten 'International Refugee Center' von den jetzigen BewohnerInnen. Dieses Abkommen ist rechtskräftig. Wortbrüche von den Berliner Regierungen können daran nichts ändern. Auch das 'Einigungspapier Oranienplatz' vom März 2014 hat rechtliche Wirkung, wie das Berliner Verwaltungsgericht in der vergangenen Woche nach der Klage eines Geflüchteten bestätigt hat.

Weit über zwei Jahre Bewegung und Protest von Geflüchteten in Berlin, sollten den Regierungen klar gemacht haben, dass sie uns nicht einfach anlügen können ohne mit Konsequenzen zu rechnen.

Wir versammeln uns am 12. November 2014 vor dem Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg. 9.30 in der Möckernstraße 130 (zwischen U Möckernbrücke und S Anhalter Bahnhof). Kommt vorbei um ein starkes politisches Zeichen zu setzen bevor der Prozess beginnt. Es ist nicht unser Ziel im Gerichtssaal lautstark unsere Meinung zu sagen, sondern davor!

Alle Abschiebungen stoppen! Bleiberecht statt Ausgrenzung!

Bewegungsfreiheit für alle Menschen! Finger weg von selbstverwalteten Orten der Refugee-Bewegung - Oranienplatz und die Refugee Schule (ehemalige Gerhart Hauptmann Schule) in der Ohlauerstraße bleiben!

12.11.14
9.30 - 11 Uhr
Möckernstraße 130


YOU CANNOT FOOL THE PEOPLE FROM THE SCHOOL!

 
 
07
November
Die gute Nachricht des Tages:

Das Verwaltungsgericht untersagt einstweilig die Räumung der
Gerhart-Hauptmann-Schule.

Die Richter begründen ihre Verfügung unter anderem mit dem „effektiven Rechtschutz“.
Das Urteil gibt es hier
https://www.dropbox.com/s/sl5kbl0qv3oodfm/VG%20Berlin%20Beschl.%20v.%207.11.2014%20-%20VG%201%20L%20310.14-%20.pdf

Der Widerstand geht weiter!
Den juristischen Erfolg feiern und die Zeit nutzen um den politischen
Druck zu erhöhen. Dafür gibt es am Wochenende mehrere Gelegenheiten.

** Samstag, 08.11.2014 // 20.00 Uhr // Ohlauerstr./Reichenbergerstr,
Videokundgebung: Um Europa keine Mauer!

** Sonntag, 09.11.2014 // 15.00 Uhr - 22.00 Uhr // Ohlauerstr., vor der Schule, Kreuzberg
Kundgebungt mit Musik, Redebeiträgen etc.

Kontakt und weitere Informationen:
zwangsraeumungverhindern@riseup.net
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de
https://www.facebook.com/zwangsraeumungverhindern
https://twitter.com/WirKommenAlle
https://twitter.com/OhlauerInfo

 
 
06
November
Spätestens an der Macht zeigen alle Parteien ihr wahres Gesicht.
Die Grünen haben bereits mit ihrer Zustimmung zur Einführung von Hartz4 dafür gesorgt, daß vielen Menschen das Einkommen via Amt oder Niedriglohnsektor entscheidend gekürzt wurde.
Neben den Schikanen, die viele von uns seitdem beim Arbeitsamt und Jobcenter erleben, bedeuten geringes Einkommen auch die Gefahr des Wohnungsverlust durch Zwangsumzug oder Zwangsräumung. Damit sind die Grünen auch direkt in Berlin für die Verdrängung vieler Mieter_innen verantwortlich.
Nun wollen sie noch ganz dreist unsere Nachbar_innen, die Geflüchteten in der Gerhard-Hauptmann-Schule, aus dem Kiez vertreiben. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, egal ob Hunderte schwerbewaffnete Polizisten, oder Verträge, die in Gutherrenart gebrochen werden, wann es Ihnen gerade passt.
Nachbar_innen im Reichekiez, Mieter_innen und refugees, lassen sich das nicht gefallen.
Kommt zur Demo gegen die geplante Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule am
Freitag, den 7. November 2014 um 18 Uhr am Lausitzer Platz

refugee demo gegen drohende raeumung der gh-schule

Mehr Infos hier:
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2014/11/06/ohlauer-demo-freitag-18h-lausitzer-platz/

Und am Samstag geht es gemeinsam zur Lärm-Demo zusammen mit Kotti & Co

flyer zur laerm-demo am 8. november 2014

Informationen zur aktuellen Situation rund um den Kotti und zur Demo findet ihr hier:

http://kottiundco.net/2014/11/05/neuer-mietenwahnsinn-bei-ehemaligen-landeseigenen-wohnungen-gsw-deutsche-wohnen/

Wir lassen uns nicht spalten!
Wir bleiben alle!
Keine Zwangsräumung nirgendwo!
Neighbours United!

 
 
03
November
Nachbar_innen im Reichekiez unterstützen die refugees in der Gerhard-Hauptmann-Schule seit Beginn an.
In unseren Kämpfen gegen hohe Mieten, Eigentumsumwandlungen, Verdrängung und Zwangsräumungen konnten wir klar sehen was wir von Hauseigentümern, Politiker_innen und der Polizei zu erwarten haben.
Nicht anders erging es den refugees in den vergangenen 2 Jahren.
Wir unterstützen ihre Forderungen und Idee eines selbstverwalteten refugee-centers in der ehemaligen Gerhard-Hauptmann-Schule.

unitedneighbors

Mit vielen anderen stellen wir uns im Falle von einer von der Partei der Grünen initiierten und der Polizei durchzuführenden Räumung quer!

Kein Mensch ist illegal! Wir bleiben alle! Keine Zwangsräumung nirgendwo!

 
 
30
Oktober
Am kommenden Sonntag, den 2. November 2014, findet wieder unsere Nachbarschaftsversammlung in der
Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22 im Hof in der Kantine
um 16 Uhr statt!

Wir werden gemeinsam überlegen wie wir den Termin von Familie A. vorm Landgericht wegen ihrer im Frühjahr bereits vollzogenen Zwangsräumung begleiten werden.
Desweiteren werden wir uns austauschen wie wir weiter gegen die Umwandlungen in Eigentumswohnungen vorgehen können.
Ansonsten das Übliche und Neues ausm Reiche-Kiez.

Kommt zahlreich!

 
 
29
Oktober
Geplante Räumung der Gerhart Hauptmann-Schule in Kreuzberg: Wir stellen uns quer!

Ende Juni 2014 gab es eine 10tägige Belagerung der Geflüchteten in der Gerhart-Hauptmann-Schule. Nach langen Verhandlungen und viel Solidarität aus der Nachbarschaft kam es schließlich zu einer Einigung zwischen Bezirk und Geflüchteten, dass die Geflüchteten in der Schule bleiben können.

Nun, 4 Monate später, hat der Bezirk durch seine Bürgermeistern Monika Herrmann eine Kündigung zum 31.10.2014 geschickt. Alle Geflüchteten sollen auf die Straße gesetzt werden. So viel sind die Versprechen der Grünen wert. Anstatt Henkel und den Verantwortlichen im Land auf den Pelz zu rücken und Henkels Büro zu besetzen, geben die Kreuzberger Bezirkspolitiker_innen den Druck nach unten weiter.

Sie reden von Recht und Gesetz, brechen aber alle Vereinbarungen, die sie mit den Refugees eingegangen sind, am Oranienplatz mit Kolat oder in der Schule mit Herrmann!

Wir fordern die Bezirkspolitik dazu auf, ihr Wort zu halten und erklären hiermit, dass wir uns einer Räumung der Schule am Tag X entgegen stellen werden.

Solikonzert und Kundgebung für die besetzte Schule
Mittwoch, 29.10. // 19 Uhr // Ohlauerstraße

Mehr Infos hier:
https://asylstrikeberlin.wordpress.com
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

 
 
28
Oktober
Mittwoch, 29.10. // 19 Uhr // Ohlauerstraße

You can’t evict a movement! Senat und Bezirk brechen gerade reihenweise
alle Ergebnisse der Verhandlungen, die von den Protesten am Oranienplatz
und in der Schule erkämpft wurden. Zum 1.11. haben die Bewohner*innen
der besetzten Schule nun vom Bezirk eine Aufforderung zum Verlassen des
Hauses bekommen. Wieder droht eine polizeiliche Räumung. Statt eines
selbstverwalteten Refugee-Zentrums, wie es im Sommer erkämpft wurde,
wären Obdachlosigkeit, Abschiebungen und ein neues Lager die Folge. Wir
sagen Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für Alle statt Entrechtung und
Lagersystem!

Wir laden Euch ein den Abend vor der Schule zu verbringen, um auf der
Straße zu sein und den Bewohner*innen zu zeigen, dass sie nicht allein
sind. Dafür gibts live Musik mit Darlino (Rap & Reggae), Kobito, Refpolk
(beide Zeckenrap/Tick Tick Boom) sowie DJ Alexis Zaza.

Kommt und bringt eure Freund*innen mit!

+++ spread it! +++

Infos hier:
http://asylstrikeberlin.wordpress.com/2014/10/28/soliconcert-against-planned-eviction-of-school-on-wednesday/
und hier:
http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2014/10/28/geplante-raeumung-der-gerhart-hauptmann-schule-in-kreuzberg-wir-stellen-uns-quer/

 
 
Allmende und Mieter_innen-Inis rufen zur Kundgebung auf!

kundgebung landgericht fuer allmende 20141029

Mittwoch, 29.10. 2014 um 10:30 Uhr
Vor dem Landgericht Berlin, Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin-Charlottenburg

Allmende ist ein Treffpunkt in Kreuzberg. Wir nennen uns „Haus alternativer Migrationspolitik und Kultur“ und sind eine Begegnungsstätte für unterschiedliche Menschen und ihre sozialen, politischen, kulturellen und künstlerischen Aktivitäten. Seit 2006 sind unsere Vereinsräume am Kottbusser Damm 25/26 in Kreuzberg.

Jetzt droht uns die Zwangsräumung Ende 2013 wurde das Mietverhältnis vom Eigentümer beendet. Am 29.10.2014 findet der Gerichtstermin statt, bei dem über unsere Räumung entschieden wird. Wir möchten uns aber den Profitinteressen einiger Weniger nicht beugen und werden nicht den Bezirk verlassen, den wir mitgestaltet haben.

Verdrängung hat viele Gesichter Mieterhöhung, Modernisierung, Luxussanierung, Umwandlung in Eigentumswohnungen, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Rassismus auf dem Wohnungsmarkt. Mieter_innen, aber auch Initiativen und Vereine, Kitas und Jugendtreffs müssen ihre Räume verlassen. Die soziale Infrastruktur im Kiez wird zerstört.

Die Stadt gehört uns allen!
Lasst uns gemeinsam gegen die Verdrängung von Mieter_innen und Initiativen kämpfen!
Für einen Bezirk, in dem es für alle Menschen genug Platz zum wohnen und für ihr soziales, politisches und kulturelles Leben gibt.

• Wir fordern den Eigentümer auf, den Mietvertrag mit uns zu verlängern.
• Wir fordern den Bezirk auf bezahlbare Räumlichkeiten für politische, soziale und kulturelle Träger und Initiativen zur Verfügung zu stellen.
• Wir fordern die Politik auf, mietergerechte Stadtpolitik zu entwickeln.

Die Kundgebung stellt den Abschluss der Aktionswochen des Berliner Ratschlags dar.

Wir freuen uns wenn ihr alle kommt!

Mit solidarischen Grüßen

logo von allmende

 
 
25
Oktober
Auch heute Samstag, 25. Oktober 2014, gibt es wieder jede Menge Möglichkeiten seinen Unmut über die aktuellen Verhältinisse in unserer Stadt gemeinsam zum Ausdruck zu bringen!

Samstag, 12 Uhr Oranienplatz
Demonstration vom Oranienplatz zur Schule in der Ohlauer

Es reicht! Genug ist genug! Wir sind wütend.
Der Berliner Senat ist zynisch! Während im Kanzleramt mit Frau Merkel am 23.10.2014 über Kosten für Unterkünfte gesprochen wird, werden in Berlin fast 100 Menschen auf die Straße gesetzt. Zwangsgeräumt ohne Ankündigung! Alle waren Teil des Abkommens vom Oranienplatz. Der Senat wiederholt seinen Wortbruch und die Politik der Polizeigewalt. Alles passiert zu einem Zeitpunkt, wo der Winter naht und EU-weit unter dem Titel „Mos Maiorum“ mit tausenden von Polizisten nach Refugees gefahndet wird.

Ende Oktober soll auch noch die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule in der Ohlauerstraße erneut geräumt werden. Im Juni/Juli 2014 ist die Räumung trotz 10 Tage Belagerung durch die Polizei gescheitert. Niemand löst sich in Luft auf. Eine Bewegung lässt sich nicht räumen. Die Politik des Wortbruchs und der Abschreckung von Senat und Bezirk funktioniert nicht. Wir werden die Schule nicht verlassen, wir werden weiter um unsere Rechte kämpfen. Wir haben viele Projekte begonnen, von einer Druckerei, einem Café, einer Fahrradwerkstatt über den International Women Space bis zu Theater und Musik. Unsere NachbarInnen stehen an unserer Seite.

Berlin muss sich endlich öffnen! Wir wollen in der Stadt leben, nicht außerhalb in Lagern. Containerdörfer mit Betreiberfirmen, die durch schlechte Lebensbedingungen für Refugees viel Geld verdienen sind keine Lösungen. Sie sind Menschenunwürdig! Die bekannt gewordenen Misshandlungen und Folter in Unterkünften, zuletzt in NRW sind keine Einzelfälle.

Alle haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben und auf eine Perspektive.
Die Solidarität und Entschlossenheit unserer Bewegung ist riesig!
We say, we stay!
Residenzpflicht und Lager abschaffen!
Abschiebungen stoppen!
Zugang zu Arbeit und Bildung!
Bewegungsfreiheit für alle Menschen!
My right is your right!


Samstag, 15 Uhr Zickenplatz

radtour gg kiezklau 20141025

 
 
23
Oktober
Bereits seit gestern, Mittwoch, den 22. Oktober hat die PAH in Barcelona Banken der Catalunya Caixa besetzt. Sie fordern damit Verhandlungen und ein Aussetzen der Zwangsräumung des Seniorenpaares Maria und Jorge. Die Bank rief die Polizei, die die Nachbar_innen und Besetzer_innen nach ihren Ausweisen fragte.




Die Aktivisten antworten: "Den Ausweis hab ich nicht dabei." Und da die Uniformierten ja wissen wollten mit wem sie es zu tun haben, sangen alle gemeinsam:
"Yo soy de la PAH, de la PAH"
"Ich bin von der PAH, von der PAH!"
Eigentlich hätten die Uniformierten da selbst draufkommen können. Unbekannt ist die PAH ja schon lange nicht mehr. Jedenfalls zogen sie daraufhin wieder ab.

Die PAH jedoch blieb, machte ne assamblea wie weitergemacht werden soll und entschieden sich spontan zu einer Videokundgebung vor der Bankfiliale.

spontane videokundgebung waehrend einer bankbesetzung in Barcelona

Aktuell geht es in die 2. Nacht der Besetzung und noch weiter zu verfolgen via twitter unter:
https://twitter.com/search?f=realtime&q=%40pah_bcn&src=typd

Und ne paella gab es zwischendrin auch noch.
https://www.facebook.com/PAHBarcelona/photos/pcb.652348468212558/652348391545899/?type=1&theater

Wir senden solidarische kämpferische Grüße!
¡Ánimo, compas, suerte, fuerza y saludos desde Berlín!

In der Nacht zum Freitag wurde die besetzte Bank dann von der katalonischen Polizei, den Mossos, geräumt.



Die Nachbar_innen lassen sich jedoch weder einschüchtern noch unterkriegen und riefen nach einer kurzen asamblea zu einer Kundgebung für Freitag, den 24.10. vom Plaza Catalunya auf!
Von dort aus teilten sie sich auf und zogen vor die Filialen der Catalunya Caixa um deren Fasaden neuzugestalten und die Zweigstellen vorübergehend zu schliessen.

blockade der filialen der caixa catalunya am 20141024 in Barcelona

Einige tweets behaupten, daß es gegen 13 Uhr gelungen sei, alle Catalunya Caixa Filialen der Stadt zu blockieren.

 
 
20
Oktober
Eine Nachbarin hat am Di. 21.10. um 11Uhr ihren inzwischen 2. Gerichtstermin wegen der 25. Bündnis-Mieten-Lärmdemo von Kotti&Co, Cafe Reiche, Bündnis Zwangsräümungen verhindern, Stadtvernetzt u.a.
Sie wünscht sich wieder solidarische Prozessbegleitung, aber keine lautstarken Proteste im Gerichtssaal.

Zur Erinnerung
Am 27.3. 2014 fand eine Sitzblockade gegen eine Zwangsräumung in der Reichenbergerstr. 73 statt. Nach Beendigung der Sitzblockade und nach dem die betroffene Familie zwangsweise ihre Wohnung verlassen mußte wurden 11 Personen festgenommen , ED behandelt u. dem Staatsschutz vorgeführt.
Am 29.3. fand die 25. Lärmdemo gemeinsam mit Kotti&Co, Cafe Reiche, Bündnis Zwangsräumung verhindern u.a. statt. Massive u. aggessive Vorkontrollen und brutale Übergriffe der Polizei am Abschlußort der Demo vor der Reichenbergerstr.73 führten zum vorzeitigen u. faktischen Abruch der Demo. Mehrere Personen wurden verhaftet, geschlagen und verletzt.
Eine Ladenwohnung von solidarischen NachbarInnen wurde von einer sächsischen Einheit gestürmt und verwüstet, ein schwerbehinderter Bewohner darin zusammmengeschlagen u. verhaftet.
Ca. 15 Personen haben inzwischen polizeiliche Vorladungen wg. unerlaubter Ansammlung, Nötigung, Beleidigung, Widerstand u. Gefangenenbefreiung erhalten.
Wir die von polizeilicher Repression Betroffenen der Berliner Mieterproteste vom 27.3 u. 29.3. haben uns als Betroffenengruppe organisiert um uns auf die bevorstehenden Prozesse gemeinsam vorzubereiten, diese abzuwehren und als politische Repression von Mieterprotesten sichtbar u. öffentlich zu machen.

Am Di. den 21.10. findet um 11 Uhr in der Turmstr. 91 der zweite Gerichtstermin für die Nachbarin wg. Beleidigung statt.

Kommt zahlreich!

 
 
Über Café Reiche
Café Reiche ist ein loser Zusammenhang von Bewohner_innen aus dem Kiez rund um die Reichenberger Straße in Berlin-Kreuzberg. Seit Oktober 2010 wird sich regelmäßig getroffen, ausgetauscht und gemeinsam an Projekten gearbeitet.

Kontakt
Zu kontaktieren ist Café Reiche unter cafereiche[at]riseup.net.

Treffen
Wir treffen uns jeden 1. Sonntag des Monats um 16 Uhr in der Kantine der Regenbogen-Fabrik in der Lausitzer Straße 22 im Hinterhof.

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